Immer noch weit verbreitet: 500 Jahre alte Bürokonzepte
Die in Deutschland immer noch typischen
Zellenbüros mit ihren langen und dunklen
Mittelfluren gehen auf die im 16. Jahrhundert
erbauten Uffizien in Florenz zurück. In den
meisten Industrienationen gelten sie schon
lange als überholt. Zellenbüros erzwingen
lange Wege, fördern Hierarchiedenken und
Bürokratie, behindern die Zusammenarbeit und
Kommunikation. Vor allem die weit verbreiteten
Doppelbüros gelten als die Büroform mit der
geringsten Produktivität. Zudem nutzen Zellen-
büros die vorhandene Fläche äußerst ineffizient
und sind den Erfordernissen an Kommunikation
und Zusammenarbeit in der modernen Arbeits-
welt nicht mehr angemessen.
Es geht anders, auch in bereits bestehenden Gebäuden
Dunkle Flure, schlechte Kommunikationsmög-
lichkeiten, viele ungenutzte Zonen so sieht
die Situation in vielen Unternehmen aus. Aber
viele Bürogebäude können kostengünstig
umgebaut werden, da in den Etagen meist keine
tragenden Wände, sondern ein Stützpfeiler-
system für die notwendige Statik im Gebäude
sorgt. Hier lassen sich flexible Trennwand-
systeme unkompliziert einbauen.
Fläche zu sparen heißt nicht, an Qualität zu sparen
Veränderungen erzeugen Verunsicherung,
gerade wenn es um Einsparungen geht. Unsere
Konzepte stellen die Mitarbeiter und ihre
Arbeitsabläufe in den Mittelpunkt. Die langfristig
oft hohen eingesparten Fixkosten an Miete und
Nebenkosten können durch höherwertige
Möblierung oder zusätzliche Gemeinschaftsbe-
reiche den Mitarbeitern wieder zugutekommen.
Eine frühzeitige Einbindung der Mitarbeiter und
des Betriebsrats in den Analyse- und Planungs-
prozess sorgt zusätzlich für Akzeptanz und
Motivation.
Mehr Nutzungsqualität bei wesentlich verbesserter Flächeneffizienz

Das Beispiel verdeutlicht das Potenzial, das mit effizienter Flächenwirtschaftlichkeit durch ein modernes Bürokonzept erreicht werden kann. Der Bestand besteht in diesem Beispiel aus einem Gebäude mit drei Bauteilen und insgesamt 637 Arbeitsplätzen, überwiegend Zellenbüros. Das Ambiente ist durch lange, dunkle Flure geprägt.

Die erste Beispielrechnung zeigt, wie die vorhandene Fläche besser ausgenutzt werden kann, um das Wachstum des Unternehmens zu ermöglichen. Die Mitarbeiteranzahl kann so um rund 45 Prozent steigen, ohne dass zusätzliche Fläche angemietet oder ein weiterer Standort eingerichtet werden muss. Zusätzliche Besprechungsräume und Meetingbereiche sowie die gewonnene Transparenz verbessern spürbar die Atmosphäre und die Motivation der Mitarbeiter.

Bleibt die Mitarbeiterzahl konstant, kann ein ganzes Bauteil eingespart werden, trotzdem stehen mehr Arbeitsplätze und Funktionsflächen als vorher zur Verfügung. Durch diese Maßnahme können die jährlichen Fixkosten um rund 25 Prozent gesenkt werden.